Herzlich Willkommen beim Bargain Magazine!

Das Bargain Magazine von Bargain Investments hat sich zum Ziel gesetzt, unabhängiges Wissen über Finanzmärkte zu verbreiten.

Es liefert seinen Lesern Mehrwert in Form von Unternehmensanalysen und allgemeinen Abhandlungen zum Thema Value Investing. Der gesamte Inhalt ist nun in übersichtlicher Form unter dem Menüpunkt Bargain Magazine aufrufbar.

Nachfolgend finden Sie die jeweils aktuellsten Inhalte auf dieser Plattform im Schnellüberblick.

Aufruf an den Streubesitz der SW Umwelttechnik AG

Ich habe vor einiger Zeit in einem Quickcheck für das Bargain Magazine den österreichischen Nebenwert SW Umwelttechnik behandelt. Seit damals (September 2015) habe ich für mein privates Portfolio eine nicht unwesentliche Position der Aktien dieses Unternehmens erworben. Aufgrund der Illiquidität des Titels habe ich darüber bisher kein Wort verloren. Nun ist aber der Entschluss gefallen,… Weiterlesen

SW Umwelttechnik: Beschlussvorschlag eingebracht

Am 4. Mai 2017 findet für die SW Umwelttechnik die jährliche Hauptversammlung statt. Die Einladung und die Tagesordnung lässt sich hier abrufen. Ein Mitinvestor, nämlich die DM Invest GmbH als Investmentgesellschaft von Manfred Diethardt und ich überschreiten mit unserem Anteilsbesitz jeweils die Grenze von einem Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Deshalb haben wir einen alternativen Beschlussvorschlag… Weiterlesen

SW Umwelttechnik: Ist ein KGV von unter 5 angemessen?

Disclaimer: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich Aktionär der in diesem Artikel behandelten Gesellschaft bin. Insofern bin ich nicht unbefangen. Der Artikel ist keine Aufforderung oder Empfehlung, dieses Wertpapier zu kaufen. Die Aktie ist äußerst illiquide und weist noch weitere teils gravierende Risiken auf. Ein KGV von unter 5? Am 7.4.2017 wurde der Geschäftsbericht… Weiterlesen

SW Umwelttechnik: Geschichte und Geschäftsmodell

Wie in dem im Januar dieses Jahres gestarteten Aufruf angesprochen möchte ich im Rahmen einiger Artikel das Unternehmen SW Umwelttechnik AG näher beleuchten und analysieren. Der erste Teil befasst sich mit dem Werdegang des Unternehmens und dem derzeitigen Geschäftsmodell. Sämtliche Informationen stammen – soweit nicht extra verlinkt – von der Konzernhomepage und den dort publizierten Geschäfts- und Zwischenberichten…. Weiterlesen

Veränderungen im Muster-Portfolio von Bargain

Es hat ein paar kleine Veränderungen im Musterportfolio gegeben, über die hier kurz berichtet werden soll. Die IBM-Position wurde etwas verkleinert. Ein Teil der Aktien wurde zu einem Kurs von 166 Euro je Stück verkauft. In den letzten Wochen und Monaten hat sich der Titel gut entwickelt und hat zuletzt knapp 24% des Gesamtportfolios ausgemacht…. Weiterlesen

Die aktuellsten Kommentare

Gerald Steinbach in Das Musterportfolio von Bargain Investments
Der 20 zigste Umsatz Rückgang hintereinander dürfte auch Buffett bewegt haben IBM den Rücken zu kehren Man könnte auch sagen Warren hat es Daniel nachgemacht der ja schon früher reduziert hat bei IBM http://www.intelligent-investieren.net/2017/05/gewinnruckgang-um-27-prozent-war.html
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Daniel Koinegg in SW Umwelttechnik: Ist ein KGV von unter 5 angemessen?
Hey Tobi, Abnehmer sind aber primär nicht private Bauherren sondern der öffentliche Sektor sowie Industrie und Gewerbe in größeren Stückzahlen. Das habe ich in einem früheren Artikel hinsichtlich der Unternehmensgeschichte und des Geschäftsmodells kurz erwähnt. Daher ist auch (insbesondere im Infrastrukturbau) die Abhängigkeit von EU-Förderungen gegeben bzw so groß. Die EU unterstützt die öffentliche Hand in diesen Ländern bei der Entwicklung ihrer Infrastruktur. Hinsichtlich des Einwandes mit der Rentabilität: wie intern kalkuliert wird weiß ich nicht, das möchte ich natürlich genauer in Erfahrung bringen. Dasselbe gilt für Auslastung und so weiter. Für mich macht es aber eher den Eindruck, dass sie von dem rapiden Wirtschaftsabschwung ab 2007/2008 schlichtweg überrascht worden sind. Zum Teil muss man die stillen Reserven auch berücksichtigen, wenn man nicht davon ausgeht, dass sie durch Verkauf bald gehoben werden. Meinetwegen muss man das diskontieren, aber das ist ohnehin Geschmackssache. Man kann aber schon davon ausgehen, dass beispielsweise die Banken diesen versteckten Substanzwert sehen, sonst würden sie angesichts der veröffentlichten Bilanzkennzahlen einen höheren Zinssatz verlangen als <3%. Damit ist auch ein Optionswert verbunden.
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Tobi in SW Umwelttechnik: Ist ein KGV von unter 5 angemessen?
Hi Daniel, deinen Ausführungen zum Enterprise Value stimme ich voll zu - falls du der Meinung bist dass erhebliche stille Reserven locken, wirst du zwangsläufig zu einem höheren Bewertungsansatz kommen. Ich habe mir das ehrlich gesagt nicht angeschaut, da ich der Meinung bin dass eine Hebung eventueller Reserven nicht wahrscheinlich ist, falls nicht von Fremdkapitalgebern erzwungen (und in dem Fall bist du als Aktionär sowieso nicht der Profiteur) Was die Konkurrenzsituation angeht habe ich aber den Eindruck, dass du meinen Punkt nicht voll verstanden hast. Meine Argumentation ist nicht, dass jemand sich ein Fertigbetonteilwerk baut, sondern dass Fertigbetonteile ohne Probleme unter Einsparung von Transportkosten durch direkt frisch gegossenen Beton ersetzt werden können. Auch für Kläranlagen. Warum denke ich das? Mein Vater hat als ich Kind war für unser Haus eine eigene ökologische Minikläranlage gebaut. Man muss nur lokal eine Schalung aus Holz zusammenzimmern und eine Mischung aus Sand (lokal billig verfügbar), Wasser (noch billiger) und Zement reinkippen. Ok, eventuell muss es Spezieller Zement sein, um von aggressiven Verbindungen nicht zerfressen zu werden, vielleicht muss er noch abgedichtet werden, aber man muss keine Fertigteile nehmen. Der einzige Nachteil ist, dass es länger dauert und man nicht in der gleichen Schalung dutzende gleiche Teile machen kann, der Vorteil dass keine Transportkosten anfallen... Zumidnest stelle ich mir vor dass gerade in einem Land wie Rumänien viele private Bauherren so vorgehen. Das würde eine ganz andere Art von Konkurrenz und Kostendruck bedeuten. Warum sind EU-geförderte Projekte so wichtig für die Firma? Ist es möglich, dass irgendeine EU-Regel vorschreibt geprüfte Fertigbetonteile zu nutzen, die deshalb standardisiert sein müssen? Und wenn auch im Anhang ein theoretischer ROCE auftaucht, ich fände interessant ob einzelne Werke nach solchen Kennzahlen bewertet werden oder ob es Zielvorgaben bei neuen Investitionen gibt. Die Renditen sehen nämlich aus, als ob die Firma ohne nachzurechnen mit der Begründung des osteuropäischen Wachstumspotentials einfach ihre Betongießereien gebaut hat und sich erst später über die mickrigen Renditen gewundert hat. Es wird ja auch einen Grund haben, wenn sie schreiben dass die Konkurrenz bei Fertigbetonteilen noch in Werken von vor 50 Jahren produziert - vielleicht lohnt das Geschäft noch nicht einmal eine Modernisierung bestehender Werke? Gibt es irgendeine Angabe über den Auslastungsgrad der Werke? Der muss ziemlich gering sein, wenn trotz zahlreicher Neubauten seit der Jahrtausendwende der Output kaum zugenommen hat. Nichtsdestotrotz denke ich dass du mit einem deutlichen Anteilsbesitz ja durchaus versuchen kannst als aktivistischer Investor aufzutreten, gezielt und beharrlich nachzufragen (gerade bei Fragen der Kapitalallokation oder Unternehmensführung) und die Situation nach und nach verbessern - ich wünsche dir gute Erfolge!
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