Do&Co AG

Die Do&Co AG versteht sich als Unternehmen, welches kulinarische Köstlichkeiten auf verschiedenen Vertriebskanälen anbietet. Die Gesellschaft gliedert sich in drei operative Segmente, zum einen in das „Airline Catering“, in das „International Event Catering“ und in den Bereich „Restaurants, Lounges und Hotels“.

Auch die Do& Co AG war in der Vergangenheit immer ein Unternehmen, welches sehr konservativ finanziert war. In den Geschäftsjahren 2008/09 bis 2012/13 lag die Eigenkapitalquote immer zwischen 47 und 60%. Zum 31.12.2013 (Q3 des GJ 2013/2014) lag die Eigenkapitalquote bei etwas mehr als 55%. Die Liquiden Mittel waren im gesamten Beobachtungszeitraum immer höher als die Summe der Finanzverbindlichkeiten (lang- und kurzfristig).

In diesem Zusammenhang ist unbedingt zu erwähnen, dass das Unternehmen Anfang 2014 einen umfangreichen corporate bond im Volumen von 150 MEUR begeben hat. Insofern dürfte sich die EK-Quote temporär deutlich nach unten entwickeln, und zwar in den Bereich von ca. 40%. Die Finanzverschuldung wird auch etwas ansteigen, zumindest ab dem Zeitpunkt wo die vereinnahmten Mittel entsprechend investiert werden. Die Zinsen für den bond belaufen sich auf etwas mehr als 3%, oder 4,5 MEUR jährlich. Netto, d.h. nach Berücksichtigung des positiven Steuereffektes durch die Abzugsfähigkeit dieser Zinsbelastung sind die Finanzierungskosten geringer (ca. 3,38 MEUR). Diese sind im EBIT derzeit gut 9-fach abgedeckt, weshalb aus meiner Sicht durch die Erhöhung der leverage keine signifikante Verschlecherung der finanziellen Stabilität erwächst.

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Weiters sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Autor selbst Aktionär der Do&Co AG ist.